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Die Rückenbandagen sind jetzt im Spiel

11.08.09

Permalink 16:57:48, von anette E-Mail , 446 Wörter   German (DE) latin1
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Die Rückenbandagen sind jetzt im Spiel

Am Eröffnungstag Olympischer Spiele passiert normalerweise nicht allzu viel – abgesehen natürlich von der Eröffnungsfeier. Am Eröffnungstag der Winterspiele von Turin aber passierte einiges, auch erste Versorgungen durch das Bauerfeind-Serviceteam. Bauerfeind ist einer der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe.

Zunächst aber war da die Nachricht von der Sperre für Evi Sachenbacher-Stehle. Die FIS schloss die Skilangläuferin wegen eines zu hohen Hämoglobin-Wertes für fünf Tage von den Spielen aus. In den Medien, vor allem in den deutschen, war das natürlich Thema Nummer eins. In einer Pressekonferenz im Deutschen Haus äußerten sich DSV-Arzt Dr. Ernst Jakob und der Mannschaftsarzt Langlauf, Dr. Ullrich Schneider, zum Geschehen.
Die Ärzte des Deutschen Skiverbandes seien selbstverständlich für alle notwendigen Kontrollen, aber es könne nicht sein, dass Athleten, die über Jahre hinweg in Richtung Doping in keiner Weise aufgefallen seien, wegen eines leicht erhöhten Hämoglobin-Wertes vom Wettkampf ausgeschlossen würden. Beim Verfolgungsrennen ist Evi Sachenbacher-Stehle definitiv nicht dabei – wie es nach der neuerlichen Kontrolle am Montag weiter geht, wird sich zeigen.

Am Eröffnungstag der Spiele war auch das Bauerfeind-Versorgungsteam erstmals im Einsatz. Snow-Boarderin Anna-Lena Zuck hatte sich bei der Junioren-WM voriges Wochenende in Korea am Knie verletzt, kann deshalb bei den ersten Olympischen Spielen ihrer Karriere nicht starten. Um den Genesungsprozess zu beschleunigen, empfahl der Mannschaftsarzt eine Orthesen-Versorgung und wandte sich an das orthopädietechnische Versorgungsteam von Bauerfeind im Deutschen Haus. Dort wurde der jungen Athletin eine SofTec Genu individuell angepasst. Natürlich ist Anna-Lena enttäuscht, dass sie nicht an den Spielen teilnehmen kann, aber dass das Knie schnell wieder in Ordnung kommt, das ist ihr und ihrem Team natürlich auch wichtig.

Einen zweiten Versorgungstermin gab es bereits am frühen Morgen. Um 7 Uhr, kurz nach dem Abschlusstraining für das wichtige Spiel gegen Finnland, traf sich das Serviceteam mit den deutschen Eishockey-Damen im Palasport Olimpico in Turin, dem Austragungsort der Eishockey-Wettkämpfe. Natürlich läuft jede Versorgung in Abstimmung mit den Physiotherapeuten bzw. Mannschaftsärzten – so auch in diesem Fall. Der Mannschaftsarzt hatte am Vorabend das Serviceteam um Unterstützung gebeten. Die bestand in der Versorgung unter anderen mit Rückenprodukten wie der LumboTrain und LumboTrain Lady. Die Torwartin der deutschen Mannschaft war noch in Erfurt mit einer Orthese versorgt worden – in Turin wurde diese Orthese noch optimiert, damit das Hilfsmittel, das unter Arm- und Schulterschutz getragen wird, auch während des Spiels in Position bleibt. Übrigens tragen die Eishockey-Damen auch die Rückenbandagen während des Spiels. Gut versorgt geht es also am Samstag ins erste Match – gegen Finnland.

(Quelle: Bauerfeind, 10.02.2006)

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