Sportbandagen

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11.08.09

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Neue Train®-Reihe von Bauerfeind gewinnt den iF product design award 2007

Nach der Auszeichnung mit dem iF product design award 2002 wurde das Design der Train-Aktivbandagen von Bauerfeind - einem der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe - nun zum zweiten Mal mit dem renommierten Designpreis des iF International Forum Design gewürdigt. Die neue Train-Reihe setzte sich in der Kategorie Medizin/Health+Care in einem sehr qualifizierten und internationalen Wettbewerbsumfeld durch. Die Auszeichnung unterstreicht die gelungene Verschmelzung von Design, medizinischen Funktionsmerkmalen und deren Wirksamkeit in der neuen Train-Reihe. Das neue Design stärkt die Wiedererkennung der Produktlinie Train und der Marke Bauerfeind.

Der iF product design award wurde 1953 eingeführt und ist einer der drei weltweit bedeutendsten Designwettbewerbe. Eine internationale Jury bewertet die Produkte im iF product design award nach einem umfassenden Kriterienkatalog, der unter anderem Merkmale wie Gestaltungsqualität, Innovationsgrad und Funktionalität beinhaltet.

Das Innovationsteam und das Marketing von Bauerfeind entwickelten in Zusammenarbeit mit Rokitta Produkt & Markenästhetik das Design. Gemäß dem Prinzip von Bauerfeind, dass Ästhetik und Funktionalität untrennbar sind, wurden Produktinnovationen und bewährte Eigenschaften im Design der neuen Train-Reihe umgesetzt. Aktionsdynamik ist hierbei das Hauptmerkmal. Sie spiegelt sich in den Dynamiklinien sowie der ständig wechselnden Farbbewegung des neuen Gestricks unter Zugbelastung wider. Die konsequente Schlüsselsymbolik und Farbgebung sowie ein neu integriertes Bauerfeind-Label stärken die Wiedererkennung.

(Quelle: Bauerfeind, 06.12.2006)

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Bauerfeind und IAT schließen strategische Partnerschaft

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig und die Bauerfeind AG, einer der führenden Hersteller von Kompressionsstrümpfen, Sportbandagen, Einlagen und Prothesen, haben eine strategische Partnerschaft für die Zukunft geschlossen: Gemeinsam für den Spitzensport, so könnte das Motto hierzu lauten. Bauerfeind und IAT, die bereits gemeinsam trainingswissenschaftliche Forschung in der Sportart Skeleton betreiben, erwarten sich durch die Vernetzung ihrer digitalen Messtechniken neue Impulse für detaillierte Bewegungsanalysen zur Optimierung sportlicher Leistung auf Weltklasse-Niveau.

„Bauerfeind hat einen hervorragenden Ruf im Leistungssportbereich und gilt als eines der innovativsten Unternehmen der Branche. Gerade die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte und sportartspezifischer Messsysteme passt zum Profil des IAT. Hier entstehen Synergien, die von großer Bedeutung für den Leistungssport sind“, so der Direktor des IAT, PD Dr. Arndt Pfützner. „Durch Bündelung der jeweiligen Kernkompetenzen werden wir den Sportlerinnen und Sportlern eine noch bessere Betreuung und Unterstützung auf dem Weg zur Weltspitze bieten können.“

Auch Thomas Bauerfeind, Vorstand der Bauerfeind AG, ist voll des Lobes auf den neuen Partner: „Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig ist das zentrale trainingswissenschaftliche Institut des deutschen Spitzen- und Nachwuchsleistungssports. Die Wissenschaftler am IAT stellen die athletennahe und prozessbegleitende Trainings- und Wettkampfforschung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. So werden jährlich mehr als 1.000 Sportlerinnen und Sportler aus den A-, B- und C-Kadern der Verbände durch die anwendungsorientierte Forschung der Leipziger Wissenschaftler auf dem Weg zur Weltspitze unterstützt.“ Das Unternehmen Bauerfeind, das als offizieller Ausstatter der deutschen Olympiamannschaften alle 3.800 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten mit seinem orthopädietechnischen Versorgungsservice unterstützt, sei stolz darauf, mit dieser Kooperation zum Erfolg der Sportler beitragen zu können. Thomas Bauerfeind: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem IAT Leipzig!“

(Quelle: Bauerfeind, 05.12.2006)

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Nachweislicher Therapieerfolg durch individuelle Einlagen von Bauerfeind

Die Weltklasse-Geherin Melanie Seeger hatte lange Zeit mit Schmerzen und Muskelkrämpfen nach Spitzenbelastungen zu kämpfen. Seitdem sie individuell angepasste Einlagen von Bauerfeind in ihren Schuhen trägt, spürt die Deutsche Hallenmeisterin über 3000 Meter eine enorme Verbesserung. Um den Therapieerfolg nachhaltig zu sichern, ist eine regelmäßige dynamische Fußdruckmessung erforderlich. Das orthopädietechnische Serviceteam von Bauerfeind, einem der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe, kümmert sich darum.

Vor knapp zwei Jahren wurde Melanie Seeger zum ersten Mal mit dem Fußdruckmesssystem MediLogic vermessen. Der zuständige Bauerfeind-Anwendungstechniker stellte eine Fußfehlstellung fest, wodurch die Geherin ihre rechte Körperseite viel stärker belastete als die linke. An diese schmerzvolle Zeit mag sich die sympathische Potsdamerin gar nicht mehr erinnern: „Das gehört zum Glück der Vergangenheit an. Inzwischen haben sich meine Füße an die Einlagen gewöhnt und alles läuft rund.“

Die Messung während des Trainings in der Halle, bei dem Melanie Seeger Innenschuhsohlen des MediLogic-Systems trug, bewies diese Aussage technisch: Die kontinuierliche Abstimmung der Einlagen hatte sich gelohnt. Das Messbild und die Messwerte zeigten eindeutig, dass mit den Einlagen die Druckverteilung unter den Füßen jetzt optimal ist. Im Gegensatz zu früher werden nun linke und rechte Körperseite gleichmäßig belastet, die Muskulatur ermüdet nicht mehr so schnell. „Die Schmerzen sind weg. Ich habe ein sehr angenehmes und sicheres Gefühl. Ohne die Einlagen wäre das nicht möglich“, bestätigt Melanie Seeger. Die aktuellen Einlagen sind aufgrund der Belastungen in Training und Wettkampf einem hohen Verschleiß ausgesetzt. Die Geherin erhält daher neue Einlagen mit physiologischem Zuschliff speziell für das Fußabrollverhalten bei dieser besonderen Sportart.

Geherkollege Andreas Erm, Weltmeisterschaftsdritter von Paris 2003 über 50 Kilometer, nahm ebenfalls diesen Termin mit dem orthopädietechnischen Versorgungsservice von Bauerfeind wahr, um die Druckverteilung unter seinen Füßen überprüfen zu lassen. Auch er erhält in ein paar Tagen die passgenauen Einlagen, die auf den aktuellen Messergebnissen basieren. So bringen die beiden Athleten des SC Potsdam weiterhin ihre volle Leistung auf die Laufbahn.

Die umfangreichen Erfahrungen, die Bauerfeind als Co Partner Deutschland bei der Versorgung von Spitzenathleten und Nachwuchssportlern sammelt, fließen permanent in die Produktneu- und Weiterentwicklung ein.

(Quelle: Bauerfeind, 20.11.2006)

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Mehr Komfort für Prothesenträger

Patienten mit einer Unterschenkelamputation legen großen Wert auf eine komfortable Stumpfbettung. Der Einsatz von Silikon-Haftschaftsystemen gewährleistet eine bessere sowie durchgehende Haftung zwischen Stumpf und Liner und sorgt somit für einen hohen Tragekomfort. Vor allem knochige, narbige oder empfindliche Stümpfe sind mit dem Material bestens versorgt.

Mit der Generation der SoftSkin-Liner setzt Bauerfeind Prothetik auf dem Gebiet der Silikon-Haftschaftsysteme neue Maßstäbe. Bauerfeind ist einer der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe. Bei der Entwicklung der SoftSkin-Liner spielte die Strickkompetenz aus der Herstellung von Kompressionsstrümpfen eine wichtige Rolle. Das neuartige Textil-Gestrick schützt den Liner und verleiht ihm eine hohe Stabilität über die gesamte Liner-Länge. Im Einstiegsbereich des SoftSkin-Liners ermöglicht das Textil eine optimale Quer-Elastizität. Die Gleiteigenschaften des Gestricks vereinfachen das Handling insbesondere für geriatrische Patienten. Die Kombination von hochwertigem Silikon und leistungsfähigem Textil-Gestrick verleiht dem SoftSkin-Liner eine lange Haltbarkeit auch unter hoher Beanspruchung.

Der Silikon-Liner optimiert zudem die Befestigung der Prothese am Amputationsstumpf. Ein Arretierungsstift (Pin) am Liner fixiert den Stumpf in der Prothese. Beim Einstieg rastet der Pin am Schaftboden in einer entsprechenden Haltevorrichtung ein. Der amputierte Patient fühlt sich dadurch sicher und erfährt ein besseres Bodenkontaktgefühl.

Entsprechend der unterschiedlichen Aktivitätsansprüche ist der SoftSkin-Liner in zwei Varianten erhältlich. Ein Plus an Komfort bietet der SoftSkin S 40 durch die weichere Stumpfpolsterung. Für den aktiven Prothesenträger eignet sich der SoftSkin S 50. Das festere Silikon stabilisiert die Weichteile und bietet dauerhaft eine optimale Führung.

(Quelle: Bauerfeind, 14.11.2006)

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Sanitätshaus Aktuell AG und Bauerfeind AG unterzeichnen Qualitätspartner-Vertrag

Sanitätshaus Aktuell und Bauerfeind, einer der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe, gehen auch in Zukunft einen gemeinsamen Weg. Anfang November unterzeichneten beide Vorstände den Qualitätspartner-Vertrag als Grundlage der strategischen Zusammenarbeit. Gemeinsames Ziel sei ein Qualitätsmarkt, der die Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau sicherstelle, betonten die Partner nach Vertragsabschluss.

Mit der zentralen Vereinbarung wurden alle Franchisenehmer der Divisionen sani team und ortho team zu Bauerfeind Qualitätspartnern. Sie kommen neben den quantitativen Bonus-Komponenten nun auch in den Genuss derjenigen Komponenten des neuen Konditionssystems, die ausschließlich Qualitätspartnern vorbehalten sind. Dabei handelt es sich um qualitative Boni, die Bauerfeind für die Teilnahme an Produkt- und Verkaufsschulungen, für gemeinsame Maßnahmen der Kommunikation und die angemessene Präsentation des Sortiments gewährt.

Mit dem Qualitätspartner-Vertrag verpflichten sich beide Seiten, ihren Beitrag für eine optimale Patientenversorgung zu leisten: die Franchisenehmer von Sani Aktuell mit ihrer Kompetenz in Beratung und Service – und Bauerfeind mit seinen hochwertigen Produkten und Konzepten.

Beide Partner werden gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, dass therapeutisch hoch wirksame, innovative Produkte „Made in Germany“ weiter im Fachgeschäft und nicht billige Nachahmerprodukte im Discounter angeboten werden. Diese Leistungsgemeinschaft, betonten die Vorstände, versetze sowohl Sani Aktuell als auch Bauerfeind in die Lage, die Herausforderungen des Marktes zu meistern.

(Quelle: Bauerfeind, 08.11.2006)

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Deutsche Bob-Elite trägt Bandagen von Bauerfeind in Training und Wettkampf

Die deutsche Bob-Nationalmannschaft wurde während des Trainingslagers am Königssee mit orthopädischen Hilfsmitteln aus dem Hause Bauerfeind ausgestattet, einem der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe. Olympiasieger und Weltmeister wie André Lange und Matthias Höpfner sowie deren Teams erhielten in Schönau eine fachgerechte Versorgung durch das orthopädietechnische Serviceteam.

In Vorbereitung auf die kommende Saison, die mit dem Amerikacup vom 13. bis 19. November in Calgary/Kanada beginnt, trainierten die Athleten im schönen Berchtesgadener Land unter teilweise noch recht sommerlichen Bedingungen. Mannschaftsarzt Dr. Christian Schneider begrüßte den Vor-Ort-Service von Bauerfeind. Auch Bob-Bundestrainer Wolfgang Hoppe zeigte sich sehr zufrieden mit der flexiblen Unterstützung des ostthüringischen Hilfsmittelherstellers: „Die Versorgung der Sportler ist nicht nur medizinisch hilfreich. Für uns ist es äußerst effektiv, wenn auch die Trainingspausen optimal genutzt werden.“

Die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) sind schon seit dem Sommer wieder in vollem Training. Einige von Ihnen tragen bereits Bauerfeind-Bandagen und sind von deren unterstützender Wirkung überzeugt. So beispielsweise André Lange, der Pilot des Viererbobs „Deutschland 1“ und Doppel-Olympiasieger von Turin 2006: „Kniegelenke und Rücken werden bei uns stark belastet, zum Beispiel beim Start und natürlich auch während der Fahrt, wenn man mit 130 Stundenkilometern durch den Kanal rast.“ In der Kunsteisbahn am bayrischen Königssee sind Beschleunigungen von 6 bis 7 G nicht selten. „Und dafür braucht man entsprechendes Training“, fügt Teamkollege Martin Putze hinzu. Er bekam als Unterstützung und zur schnelleren Regeneration seiner Muskulatur die Rücken-Aktivbandage LumboTrain angepasst und zeigt sich sichtlich zufrieden. Viele Athleten verwenden die Kniebandage GenuTrain im Krafttraining zur Entlastung der Gelenke – und bestätigen die Wirksamkeit des Hilfsmittels.

Auch die Athletinnen des BSD nutzten den Versorgungstermin in Schönau, um sich über die Produkte von Bauerfeind zu informieren und sich benötigte Hilfsmittel anmessen zu lassen. „Wir schätzen die Flexibilität und die fachmännische Versorgung – und die freundliche Atmosphäre bei solchen Terminen“, stellte Zweierbob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis vom BSC Winterberg fest.
Flexibilität heißt, dass Bauerfeind seinen orthopädietechnischen Service nicht nur in der Wettkampfphase – zum Beispiel bei Olympischen Spielen, sondern auch in der Vorbereitungs- und Trainingsphase anbietet. So steht der Hilfsmittelhersteller zu Sportlern, Trainern und Mannschaftsärzten ganzjährig in engem Kontakt. Die Erfahrungen aus der Versorgung der Top-Sportler kommen letztlich allen Patienten zugute, fließen die Erkenntnisse doch permanent in die Neu- und Weiterentwicklung der Produkte ein.

(Quelle: Bauerfeind, 06.11.2006)

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Unternehmerpreis 2006 für Hans B. Bauerfeind

Der Vorstandsvorsitzende der Bauerfeind AG -einer der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe - Hans B. Bauerfeind, ist Thüringer Unternehmer des Jahres 2006. Die Preisverleihung fand am 14. Oktober im Rahmen des 13. Thüringer Wirtschaftsballs im Kaisersaal Erfurt statt. Prominente Gäste waren u. a. Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven. Die Schirmherrschaft hatte Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus inne.

Der deutsche Mittelstand sei sich seiner Stärke noch immer nicht bewusst, stellte Hans B. Bauerfeind im Anschluss an die Preisverleihung fest. Es seien nicht die großen Konzerne, sondern die mittelständischen Unternehmen, die die meisten Ausbildungsplätze anbieten und die Volkswirtschaft am Laufen halten. „Der Mittelstand ist ein schlafender Riese“, formulierte der Unternehmer, der im Sommer dieses Jahres bereits mit dem Unternehmerpreis des Landkreises Greiz ausgezeichnet wurde und damit automatisch für den Thüringer Unternehmerpreis des BVMW nominiert war.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft ehrt mit diesem Preis Unternehmerpersönlichkeiten, die aufgrund ihres Beitrags zur wirtschaftlichen Entwicklung des Freistaates und ihres sozialen Engagements als Vorbild wirken. Für die Idee, Unternehmerpersönlichkeiten zu ehren, stand übrigens Henry Ford Pate. Ihm wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wir haben nicht deswegen Erfolg, weil wir eine Idee hatten. Wir hatten Erfolg, weil wir und viele an diese Idee geglaubt und nach ihr gehandelt haben."
Ziel des 1975 gegründeten, parteipolitisch unabhängigen Verbandes ist es, das Missverhältnis zwischen der volkswirtschaftlichen Bedeutung der ca. 150.000 kleinen und mittleren Unternehmen mit gut 4,3 Millionen Beschäftigten einerseits und ihrem Einfluss auf die Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen andererseits zu überwinden.

Die Bauerfeind AG als einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel wie Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Orthesen, orthopädische Einlagen und prothetische Passteile zählt zu den größeren mittelständischen Unternehmen in Thüringen und findet sich in dem kürzlich veröffentlichten Ranking der 100 größten Thüringer Unternehmen mit gut 750 Beschäftigten am Standort Zeulenroda, fast 50 Auszubildenden und einem Umsatz von 200 Millionen Euro (2005) auf Platz 32.

(Quelle: Bauerfeind, 16.10.2006)

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Bündnis zur Zukunftssicherung

Die Bauerfeind AG, einer der führenden Hersteller von Kompressionsstrümpfen, Bandagen, Orthesen, orthopädischen Einlagen und Prothesen, hat dem Sanitätsfachhandel in Deutschland ein Bündnis zur Zukunftssicherung angeboten. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine Qualitätspartnerschaft. Im Rahmen des 1. Bauerfeind Branchenforum am 11. Oktober in Düsseldorf, an dem etwa 400 Sanitätshausinhaber teilnahmen, stellte der Bauerfeind Vorstand die Eckpunkte des Qualitätspartner-Programms vor.

Auslöser für die aktuelle Initiative des Thüringer Familienunternehmens waren der immer schärfer werdende Preiswettbewerb in der Hilfsmittelbranche und die Anforderungen des Gesundheitsmarktes der Zukunft. Bauerfeind sieht es als seine Verantwortung als Marktführer an, nicht nur das Unternehmen selbst auf die Herausforderungen vorzubereiten. Auch den Fachhändlern, die als Vertriebspartner unverzichtbar sind, bietet Bauerfeind an, den Weg der Qualitätsführerschaft mitzugehen.
Nur die Qualität der Produkte und die Qualität der Beratungs- und Serviceleistungen des Fachhandels garantierten Patienten auch in Zukunft eine bestmögliche und dem medizinisch-technischen Fortschritt adäquate Versorgung, betonte Vorstandsvorsitzender Hans B. Bauerfeind in seinem Grußwort anlässlich des Zusammentreffens mit den Teilnehmern am Vorabend des Branchenforum. Damit gab er gleichzeitig ein eindeutiges Bekenntnis zum Fachhandel als Bauerfeind Vertriebspartner auch in Zukunft ab.

Sich weitestgehend unabhängig zu machen von den Rahmenbedingungen, die die Gesundheitspolitik vorgibt – das müsse jetzt das Ziel sein, gab Manfred Schmidt, Vorsitzender des Markeninstituts Genf und Gastredner des Branchenforums, den Teilnehmern mit auf den Weg. In seinem Vortrag hatte er sich dem immer schneller voran schreitenden Preisverfall gewidmet, der die Strukturen der Hilfsmittelbranche zu zerstören droht. Schmidt zeigte aber auch den einzigen Weg auf, der aus der Krise heraus führt: den Weg der Qualitätsführerschaft, so wie ihn auch Bauerfeind geht.

Mit Markenprodukten und umfassenden Beratungs- und Serviceleistungen kann auch in Zukunft eine hochwertige Versorgung der Patienten sichergestellt werden – wenn der Patient zunehmend an den Kosten für seine Gesundheit beteiligt wird. Dass dies unumgänglich ist, machte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, in seinem Vortrag zur Nachhaltigkeit der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung deutlich. Auf der Grundlage seiner Generationenbilanz prognostiziert er Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe von mehr als 30 Prozent. Noch drastischer ist die Zahl, mit der Raffelhüschen die Größe der so genannten Nachhaltigkeitslücke beschreibt: sieben Billionen Euro, das Fünffache der heutigen Staatsverschuldung! Diese Lücke klafft zwischen den Beiträgen/Steuern, die alle 2004 lebenden Jahrgänge bis zu ihrem Lebensende noch zahlen werden und den Leistungen (Rente, Krankenbehandlung, Pflege), die sie aus diesen Systemen noch erhalten werden.

Um am Standort Deutschland Arbeit und Wohlstand zu sichern, ist es nach Meinung von Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft und Mitglied im „Rat für Innovation und Wachstum“, dem Beratungsgremium der Bundeskanzlerin, notwendig, einen Vorsprung durch Innovation zu gewinnen. In seinem Vortrag „Die Stärken stärken“ führte Bullinger den Fachhändlern vor Augen, wie überaus wichtig der Beitrag ist, den diejenigen Unternehmen leisten, die in Deutschland erzielte Forschungsergebnisse auch in Deutschland umsetzen, sprich die Produkte in Deutschland herstellen und auch zuerst auf den Markt bringen. Zu diesen Unternehmen gehört Bauerfeind.

Vorstandsvorsitzender Hans B. Bauerfeind hatte in seinem Grußwort daran erinnert, dass nur ein Unternehmen, das sich die erforderlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet, auch der geeignete Partner für den Fachhandel ist. Angesichts einer Zukunft, in der nur die Besten bestehen, rate er „jedem, der es sich zutraut, sich jetzt schon auf diese Marktentwicklung vorzubereiten.“

Bauerfeind hat sich vorbereitet – auf eine neue Dimension des Leistungswettbewerbs, den Wettbewerb um die Gunst des Patienten. Je mehr sich der Patient in Zukunft an den Kosten für seine Gesundheit beteiligen muss, je mehr er zum Kunden wird, desto kritischer wird er sein, was Produkte, Beratung und Versorgung angeht. Die Fachhändler, die eine Qualitätspartnerschaft mit Bauerfeind eingehen, haben mit dem neuen Programm die Mittel und Möglichkeiten, in diesem Wettbewerb zu bestehen. Der Bauerfeind Qualitätspartner-Vertrag ist die Grundlage dieser Zusammenarbeit und Willensbekundung zugleich.

Das Prinzip lautet „Leistung für Gegenleistung“. Natürlich hat Bauerfeind seine Vertriebspartner schon immer mit Marketingmaßnahmen unterstützt, Produktschulungen angeboten, regelmäßig Dekorationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Arztarbeit forciert. Was bis dato nicht üblich war, ist, dass alle diese unterstützenden Maßnahmen und Aktionen aufeinander aufbauen.
Es ist ein Novum in der Branche, dass Bauerfeind für die Teilnahme an Produkt- und Verkaufsschulungen, für gemeinsame Maßnahmen der Kommunikation und die angemessene Präsentation des Sortiments qualitative Boni gewährt – und zwar zusätzlich zu den quantitativen Boni, die sich auf den Gesamtumsatz eines Geschäftsjahres und speziell auf den Umsatz mit Bauerfeind Kernprodukten beziehen.

Dr. Roland Schnurpfeil, Zentralbereichsleiter Marketing/Kommunikation bei Bauerfeind, stellte den Teilnehmern des Branchenforums die Eckdaten des neuen Bonussystems vor. So gibt es Boni, die von allen Fachhändlern mit Konditionsvereinbarung erreicht werden können (bezogen auf den Umsatz allgemein, auf den Umsatz mit Geschäftsbereichs-Kernsortimenten und Zielerreichung) und solche, die ausschließlich Bauerfeind Qualitätspartnern vorbehalten sind (bezogen auf den Umsatz mit dem Bauerfeind Kernsortiment, qualitative Leistungen wie Produkt- und Verkaufsschulungen, gemeinsame Maßnahmen der Kommunikation und die angemessene Präsentation des Bauerfeind Sortiments).

Thomas Bauerfeind, Vorstand Vertrieb International, und Michael Ullrich, Vorstand Vertrieb Deutschland, gingen in einem Podiumsgespräch auf die einzelnen Bausteine des Programms näher ein und erläuterten das Prinzip „Leistung für Gegenleistung“ an konkreten Beispielen. Einer der wichtigsten Punkte, die angesprochen wurden: Das Qualitätspartner-Programm ist offen für alle Fachhändler – unabhängig von der Größe des Unternehmens, Anzahl der Mitarbeiter und Umsatz. Es richtet sich an alle Händler, die kaufmännisch klug agieren, die auf gut ausgebildetes Personal setzen, die eine hochqualitative Versorgung durchführen und die Versorgung für Arzt, Kostenträger und Patienten nachvollziehbar dokumentieren.

Bauerfeind wird das Branchenforum in den kommenden Jahren zu einer Kommunikationsplattform für den Fachhandel weiterentwickeln. Wie bei der Auftaktveranstaltung in diesem Jahr werden auch künftig hochkarätige Referenten über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitsmarkt allgemein und im Hilfsmittelbereich im Besonderen informieren. Permanent auf dem Laufenden sein und neu gewonnene Erkenntnisse sowohl in das Tagesgeschäft als auch in strategische Überlegungen einfließen zu lassen – das ist sowohl für die Fachhändler als auch für Bauerfeind als Hersteller die Voraussetzung dafür, den Markt der Zukunft aktiv und vor allem gemeinsam zu gestalten.

(Quelle: Bauerfeind, 13.10.2006)

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Deutsche Rennrodler lassen sich Bleiwesten maßschneidern

Drei Rennrodler des Olympiastützpunkts Oberhof wurden jetzt mit maßgefertigten Bleiwesten von Bauerfeind ausgestattet, einem der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe: Anja Eberhardt, Johannes Ludwig und Robert Eschrich erhielten für den Einsatz im Eiskanal Westen zum Gewichtsausgleich. Jan Eichhorn – Olympia-Sechster von Turin und von Bauerfeind bereits mit Bleiweste ausgestattet – war mit vor Ort, um seine Teamkollegen zu beraten.

Generell sind eine sehr gute körperliche Verfassung und entsprechendes Training die Voraussetzung für Spitzenleistungen. Gerade im Rennrodeln ist jedoch das richtige Material bzw. Equipment ausschlaggebend, um die entscheidenden Zehntel- oder Tausendstelsekunden herauszufahren. Aerodynamik und Gewicht spielen hier eine ganz entscheidende Rolle. Um die Chancengleichheit zu wahren, können große Gewichtsunterschiede bei den Athleten ausgeglichen werden.

Hier kommen die Bleiwesten zum Tragen – im wahrsten Sinne des Wortes. Bis zu 6 Kilogramm kann beispielsweise Johannes Ludwig den Regeln entsprechend in seiner Bleiweste unterbringen. Vergleichsmaß bei Männern sind 90 Kilogramm; maximal 75 Prozent der Differenz zum eigenen Körpergewicht dürfen mit Blei in der Weste ausgeglichen werden.

Vor dem Hintergrund der Aerodynamik müssen die Gewichte ganz nah am Körper angebracht sein. Diese Aufgabe übernehmen die Bleiwesten, die Bauerfeind auch schon im Vorfeld der Olympischen Spiele von Turin entsprechend der Wünsche der deutschen Rodler angefertigt hat. Jetzt profitiert ebenso der Nachwuchs vom Know-how des Hilfsmittelherstellers aus dem thüringischen Zeulenroda.

Mit einem Termin ist es beim Anpassen und Fertigen der Westen nicht getan. Denn: „Die notwendigen Änderungspunkte zeigen sich erst auf der Bahn“, sagte Bundestrainer Bernhard Glass, der die Anprobe am Olympiastützpunkt Oberhof mit wachsamen Augen verfolgte. „Durch unsere Erfahrungen mit Bleiwesten bei Sylke Otto und Silke Kraushaar wissen wir, dass Bauerfeind gute Arbeit leistet. Gerade der Service vor Ort bedeutet uns viel.“ Und der zeigt sich gerade in der individuellen Betreuung jedes einzelnen Athleten. So erhielt die 23-jährige Anja Eberhardt eine Art Body, der eng am Körper anliegt und die Gewichte aufnimmt. Die Herren wiederum bevorzugen kleinere Westen, die mit Schultergurten fixiert sind.

Bei der ersten Anprobe in Oberhof herrschte allgemeine Zufriedenheit. Rennrodler Robert Eschrich aus Schmiedefeld brachte es auf den Punkt: „Das Blei liegt Dank der Westen fest am Körper an und schwingt nicht mehr mit. Vorher wurde es teilweise nur mit einem Nierengurt fixiert und konnte so verrutschen.“ Bei Geschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde ist ein guter Sitz der Bleiweste unerlässlich. Das orthopädietechnische Versorgungsteam von Bauerfeind steht ständig in engem Kontakt mit den Sportlern und kann so schnell die erforderlichen Anpassungen vornehmen.

(Quelle: Bauerfeind, 05.10.2006)

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Präzise vermessen – individuell designen

Der entscheidende Faktor für Prothesenträger ist der Sitz des Schafts. Wenn dieser nicht genau passt, können auch die prothetischen Passteile nicht optimal funktionieren. Eine Herausforderung für den betreuenden Orthopädie-Techniker – und eine große Verantwortung dazu. Bauerfeind ist einer der weltweit führenden Hersteller für medizinische Hilfsmittel wie Sportbandagen, Orthesen oder Einlagen und Schuhe und die
Bauerfeind Prothetik bietet im dritten Quartal 2006 ein elektronisches System an, welches eine exakte Unterschenkelvermessung sowie eine Schaftmodulation am Computer erlaubt. In der nächsten Phase wird auch die Vermessung von Oberschenkelstümpfen möglich sein.

Und so funktioniert ScanCam:
Spezielle 3D Messtextilien werden dem Patienten angelegt. Auf diesen markiert der Orthopädie-Techniker den Schaftverlauf sowie die Be- und Entlastungszonen. Anschließend stellt sich der Patient auf die rutschsichere Drehplattform, auf der er binnen 30 Sekunden einmal um 360° gedreht wird – eine Kamera nimmt dies als Film auf. Aus dem Filmmaterial sucht die Software dann die geeigneten Aufnahmen aus. Anschließend erfolgt eine weitere Aufnahme ohne Messtextilien. Aus den digitalen Bildern berechnet der Computer nach der Vermessung ein exaktes 3D Modell. Nun kann der Orthopädie-Techniker direkt über eine CAD-Software mit der Schaftmodellierung beginnen.
Für die weiteren Schritte bietet Bauerfeind den ScanCam-Anwendern Unterstützung in der individuell gewünschten Leistungstiefe an: von der reinen Scan-Anfertigung über die Herstellung eines Schaumpositivs und eines Probeschafts bis hin zum Bau der kompletten Prothese.
So bietet ScanCam eine innovative Möglichkeit, um sämtliche Schäfte schnell und präzise herzustellen. Mit dem System lässt sich der Prothesenschaft nicht nur besonders leicht individuell modellieren; dank der gespeicherten Patientendaten kann auch jederzeit ein exaktes Positiv gefräst werden. Darüber hinaus dienen dem Orthopädie-Techniker die erfassten Patientendaten zur transparenten und verlässlichen Dokumentation, die zur Vorlage beim Kostenträger verwendet werden kann.
Doch das System erlaubt noch weitaus mehr: Der Orthopädie-Techniker hat zum einen die Möglichkeit, den Schaft individuell zu erstellen. Er kann aber auch über einer Bibliothek mit bereits selbst modellierten oder schon vorgegebenen Formen arbeiten. Das heißt, die gewünschte Schaftform wird unter Verwendung schon bestehender Module – wie etwa bestimmter Schaftverläufe oder Schienbeinkanten – kreiert.
ScanCam ist für Patienten von bis zu 165 Kilo Körpergewicht ausgelegt und mit einem höhenverstellbaren Sattel ausgestattet. Dank einer wahlweise einsetzbaren Rückenstütze stellt auch die Vermessung von geriatrischen Patienten keine Schwierigkeit dar. Neben der stationären Variante für den Gebrauch in der Orthopädie-Werkstatt bietet Bauerfeind auch eine transportable Variante an: Über so genannte CopySocks wird vor Ort – beispielsweise in der Klinik oder beim Patienten zu Hause – ein Abdruck vom Stumpf genommen. Diesen vermisst der Orthopädie-Techniker dann mit dem ScanCam-System in seiner Werkstatt. Der weitere Ablauf entspricht dem der stationären Variante.
Exakt, bequem und schnell – das ScanCam System erleichtert Orthopädie-Technikern die Arbeit nachhaltig und sorgt für eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit beim Patienten.

(Quelle: Bauerfeind, 11.08.2006)

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