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Bauerfeind hat seine bewährten Aktivbandagen
LumboTrain® und LumboTrain® Lady verbessert. Jetzt sind die Rückenbandagen mit einem neuen perforierten Verschluss ausgerüstet. Das erhöht die Luftdurchlässigkeit und damit den Tragekomfort.
Eine weitere Neuheit ist die Verwendung von Mikroklett für den Verschluss. Dadurch ist der Verschluss extrem flach und die Bandagen können unauffällig unter der Kleidung getragen werden. Zwischen Mikroklett und herkömmlichem Klett gibt es noch einen weiteren wichtigen Unterschied. In Längsrichtung hält Mikroklett größeren Zugkräften stand, in Querrichtung jedoch geringeren als herkömmlicher Klett. Für die LumboTrain® Bandagen bedeutet das, dass sie beim Tragen sicherer sitzen, weil dabei Längskräfte wirken. Das Öffnen des Verschlusses ist hingegen einfacher, denn hier wirken Kräfte in Querrichtung.
Die LumboTrain® Bandagen entfalten ihre Wirkung am Besten, wenn sie während der Bewegung im Alltag und im Sport getragen werden, da sie die Muskelsteuerung des Körpers aktivieren, so dass man sich aufrichtet. Gleichzeitig können die Sportbandagen Schmerzen lindern und Verspannungen lösen.
(Quelle: Bauerfeind, 01.10.2008)
Freizeit- und Spitzenläufer wissen, dass der Sport ihren Gelenken, Beinen und Füßen einiges abverlangt. Was man zur Vorbeugung von Beschwerden, aber auch im Verletzungsfall tun kann, erfahren Interessierte vom 2. bis 4. Oktober 2008 am Bauerfeind Stand auf der Marathonmesse in Köln. Zu Gast beim Hilfsmittelhersteller aus Thüringen ist Lokalmatadorin Sabrina Mockenhaupt. Sie berichtet über ihre Erfahrungen mit Kompressionsstrümpfen im Sport.
Die Bauerfeind AG ist führender Hersteller von Sportbandagen, Orthesen, orthopädischen Einlagen und medizinischen Kompressionsstrümpfen. Als offizieller Ausstatter der deutschen Olympiamannschaften war das Unternehmen auch in Peking mit einem Team für die Sportlerversorgung vor Ort. In Köln am Stand 072 (Halle 3.2, Gang E) präsentieren die Thüringer neben Bandagen und Sportschuheinlagen ihren neuen Sportstrumpf VenoTrain® sport. Experten von Bauerfeind und aus dem Sanitätsfachhandel informieren über Funktion und Wirkweise von Kompressionsstrümpfen im Sport. Der neue Kompressionsstrumpf ist direkt am Stand erhältlich. Er wurde auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung in der Kompressionstherapie entwickelt – und von Sabrina Mockenhaupt getestet, die für den Kölner Verein für Marathon läuft.
Autogrammstunde
Die Langstreckenläuferin trägt seit Jahren Kompressionsstrümpfe. Sie kommt am 4. Oktober, 15 Uhr, zur Autogrammstunde an den Bauerfeind Stand und berichtet über ihre Erfahrungen mit dem speziell auf die Bedürfnisse im Sport abgestimmten VenoTrain sport. Ihren nächsten Wettkampf mit VenoTrain sport bestreitet die 27-Jährige am 26. Oktober beim Marathon in Frankfurt/Main.
(Quelle: Bauerfeind, 24.09.2008)
Die Zahl „sechs“ steht im Zusammenhang mit VenoTrain® micro-Kompressionsstrümpfen in der Saison 2008/2009 für Stil und Mode: Sechs Töne von kräftig bis dezent – angelehnt an Farben der Natur – lassen sich mit den eigenen Outfits vielfältig kombinieren und sind zugleich top-aktuell. Denn die Kompressionsstrumpf-Farben wurden von der erfahrenen Profi-Stylistin und Mode-Expertin Sonja Jürgens nach angesagten Farbtrends 2008/2009 ausgewählt. VenoTrain® Kompressionsstrümpfe helfen damit nicht nur die Venengesundheit zu verbessern, sondern sorgen auch für eine schöne Bein-Optik passend zu nahezu jedem individuellen Stil. Im Herbst laden satte Töne wie „Schattengrün“, „Traubenrot“ oder das leuchtende „Sandgold“ zum Kombinieren ein. Aber auch die frischen Farben wie „Lichtblau“, „Aquablau“ und „Hellviola“ sind nach wie vor tragbar.
Das Einmaleins der Farbauswahl prägt jeden Kleiderschrank. Was liegt da näher, als für Kompressionsstrümpfe, die täglich getragen werden, ebenfalls modische Töne zu entwickeln? Je nach eigenen Wünschen können sie zur jeweiligen Garderobe passend kombiniert werden. VenoTrain® Kompressionstrümpfe von Bauerfeind, dem thüringischen Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln wie Sportbandagen und Orthesen, verbinden so den medizinisch empfohlenen Schutz der Venengesundheit mit einem modischen Auftritt. Ein weiterer Vorteil: Bei kühlen Temperaturen sorgen die Strümpfe für einen wärmenden Effekt und sind damit praktische Begleiter für Kleid und Rock auch in der Herbst-/ Wintersaison. Doch auch wer lieber Jeans trägt ist mit den VenoTrain® Modefarben gut bedient: Pastell-Töne wie „Lichtblau“ und „Hellviola“ oder das kräftig-frische „Aquablau“ bieten eine Reihe von Kombinationsmöglichkeiten mit den klassisch-robusten Denim-Stoffen. Wie die sechs VenoTrain® Modefarben trendig in Szene gesetzt werden können, zeigt das von Bauerfeind entwickelte “Lookbook“- ein kleiner Mode-Führer mit Tipps zu modischen Outfits in Kombination mit farbigen Kompressionsstrümpfen.
Optik und Tragekomfort harmonieren
Der VenoTrain® micro ist der beliebteste Kompressionsstrumpf aus dem Hause Bauerfeind. Neben den sechs Modefarben 2008/2009 gibt es den Strumpf auch in neun Standardfarben, von „Creme“ und „Espresso“ bis hin zu „Graphit“ und „Marine“, was die Farbauswahl zusätzlich erleichtert. Das renommierte Forschungsinstitut Hohenstein vergab erstmals mit der Note „gut“ für Tragekomfort ein Textil-Prüfsiegel für Kompressionsstrümpfe an den VenoTrain® micro. Zusammen mit der breiten Farbauswahl unterscheidet sich der VenoTrain® micro hinsichtlich Optik und Alltagstauglichkeit damit kaum noch von einem herkömmlichen Modestrumpf.
(Quelle: Bauerfeind, 16.09.2008)
Dass eine bewegungslimitierende Hüftorthese gleichzeitig sicher und komfortabel sein kann, beweist die neue SofTec® Coxa von Bauerfeind, dem renommierten Hersteller von Sportbandagen und anderen medizinischen Hilfsmitteln. Die Hüftorthese sorgt für eine sichere Führung des Hüftgelenks, unterstützt die Therapie bei Hüftluxationen effektiv und bietet hervorragenden Tragekomfort – wichtige Voraussetzungen für den Therapieerfolg und eine hohe Patientencompliance.
Entscheidend für die Wirkung der SofTec Coxa ist das Zusammenspiel des innovativen Gelenks mit der in die Gestrickteile eingebundenen Beckenfassung und Oberschenkelschale. Die einzel-nen Bestandteile lassen sich individuell und exakt an den Patienten und das jeweilige Therapiestadium anpassen.
Indikationsgerechte Führung des Hüftgelenks
Das mehrdimensionale, monozentrische Gelenk ist aus einer hochfesten Aluminiumlegierung und gleichzeitig leicht und stabil. Es ermöglicht die Bewegungsführung in zwei Ebenen aus einem einzigen Drehpunkt heraus: Adduktion und Abduktion können stufenlos eingestellt werden, Extension und Flexion sind in
10°-Schritten von -10° bis +90° limitierbar. Eine Fixierung in 0°-Stellung ist möglich. Dadurch lassen sich Bewegungen, die zu einer erneuten Luxation führen können, unterbinden. Das Gelenk ist in gekröpfter und ungekröpfter Form für die Versorgung weiblicher und männlicher Körperformen verfügbar.
Therapiesicherheit
Für eine korrekte und sichere Positionierung der Orthese auf den Beckenkämmen sorgt die anatomisch vorgeformte Beckenfassung. Diese ist durch ein einfaches Steckprinzip auf verschiedene Körperumfänge anpassbar. Durch die sichere Positionierung der Beckenfassung und die angepasste Beinfassung in Kombination mit dem adaptierbaren Gelenk wird der Gelenkkopf sicher in der Gelenkpfanne fixiert. Die optimale Führung des Hüftgelenks wird durch den anatomisch korrekten Sitz des Orthesengelenks über dem Drehpunkt des Hüftgelenks etwa in Höhe des Trochanter major erzielt.
Patientencompliance
Die SofTec Coxa zeichnet sich durch ihren hohen Tragekomfort aus. Die Gestrickteile sind weich und atmungsaktiv und lassen sich, ebenso wie die Beckenfassung, für eine optimale Passform präzise an unterschiedliche Körperformen adaptieren. Dies sowie ein einfaches An- und Ablegen der Orthese und deren sichere Positionierung tragen zu einer hohen Patientencompliance bei.
Die Hüftorthese SofTec Coxa kommt bei folgenden Indikationen zum Einsatz: Luxationsprophylaxe, totalendoprothetischer Eingriff am Hüftgelenk, totalendoprothetischer Revisionseingriff am Hüft-gelenk, Hüftkopfresektion (Girdlestone-Situation), Hüftspacer bei zweizeitiger Wechseloperation.
(Quelle: Bauerfeind, 15.09.2008)
Mit dem VenoTrain® sport hat die Bauerfeind AG, der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln wie Sportbandagen, orthopädischen Schuheinlagen und Orthesen, einen neuen Sportstrumpf entwickelt. Er ist speziell auf die Anforderungen von Sportlern an Leistungsunterstützung, Regeneration und Tragekomfort zugeschnitten. Durch die Herstellung nach RAL-Norm für medizinische Kompressionsstrümpfe unterstützt der Strumpf die Blutzirkulation optimal: Ein genau definierter Druck auf die Venen verhindert, dass sich Flüssigkeit im Gewebe einlagert – die Beine schwellen nicht an und werden nicht „schwer“. Fitte Beine fördern die sportliche Ausdauer während des Trainings und im Wettkampf. Darüber hinaus sorgt das Gestrick mit einem Microfaseranteil von rund 50 Prozent für hervorragende Klimaregulierung. Der VenoTrain® sport ist im Sanitätsfachhandel erhältlich. Nur dort können die Beine fachgerecht vermessen – zum Beispiel mit dem digitalen Messsystem Image 3D – und exakt angepasst werden: eine wichtige Voraussetzung, damit der Sportstrumpf die gewünschte Wirkung bringt.
Bauerfeind, seit 2001 offizieller Ausstatter der deutschen Olympiamannschaften, hat bei der Entwicklung des VenoTrain® sport seine langjährigen Erfahrungen und Erkenntnisse in der Versorgung von Spitzensportlern eingebracht. Die derzeit erfolgreichste Langstreckenläuferin Deutschlands Sabrina Mockenhaupt trägt - wie viele andere Sportler - bei Training und Wettkämpfen VenoTrain® Kompressionsstrümpfe. So auch bei den Olympischen Spielen 2008, wo sie in Kompressionsstrümpfen über 10.000 Meter persönliche Bestzeit lief. „Seitdem ich Kompressionsstrümpfe trage, sind meine Beine nach dem Laufen weniger geschwollen und schmerzen nicht.“ Wie die anderen Athleten der deutschen Olympiamannschaft in Peking trug sie die von Sportärzten empfohlenen Strümpfe auch während des langen Hin- und Rückflugs und stieg mit erholten Beinen aus dem Flieger. Kompressionsstrümpfe verhindern, dass sich das Blut während des langen Sitzens im Flieger nicht in den Beinen staut.
„Mocki“ überzeugten nicht nur die Kompressionswirkung, sondern auch die Trageeigenschaften des VenoTrain® sport: Die Befürchtung, man könnte durch den zusätzlichen Stoff an den Waden mehr schwitzen, ist unbegründet. Dieser Strumpf ist mit einem hohen Anteil an Microfasern gestrickt – für eine optimale Klimaregulation. An warmen Tagen wird der Schweiß durch das Material abgeführt und das Gestrick kühlt durch Verdunstung die Haut. Bei Kälte sorgt der VenoTrain® sport für die nötige Wärme, die die Muskeln zum Sporttreiben brauchen. Die verstärkte und antibakteriell wirkende Fußsohle des Sportstrumpfes sorgt für Stabilität und ein angenehmes Fußklima.
Sportlich, sportlich – der neue Kompressionsstrumpf
Als Sportstrumpf mit den Eigenschaften eines medizinischen Kompressionsstrumpfs fördert der VenoTrain® sport den Blut-Rückfluss in den Gefäßen zum Herzen und ist somit auch für Sportler mit Venenproblemen zu empfehlen. Der genau definierte Druck, den das Gestrick auf die Venen ausübt, sorgt dafür, dass „schlappe“ Venenklappen wieder schließen. Dadurch wird ein Versacken des Bluts im Bein verhindert, Schmerzen und Schwellungen werden reduziert.
Damit der Strumpf seine medizinische Wirkung optimal entfalten kann, muss er richtig passen. Deshalb ist es wichtig den VenoTrain® sport im Sanitätshaus fachgerecht auf die individuellen Beinmaße anmessen zu lassen, am besten mit Image 3D. Dieses digitale Messsystem ermittelt Längen- und Umfangmaße der Beine und errechnet daraus ein exaktes dreidimensionales Beinmodell. Sportlerbeine haben oft besonders ausgeprägte Muskeln. Strümpfe, die nur nach Schuhgröße ausgewählt werden, sitzen häufig schlecht und können so nicht optimal wirken.
(Quelle: Bauerfeind, 01.09.2008)
Bis weit nach Mitternacht herrschte am letzten Tag, an dem das Deutsche Haus in Peking geöffnet hatte, Betrieb in der Bauerfeind Service-Station: Zahlreiche Athleten nutzten die allerletzte Möglichkeit zur Fußdruckmessung oder holten ihre orthopädischen Einlagen ab. Die Arbeit des Versorgungsteams war bei diesen Spielen gefragter denn je.
Insgesamt über 100 Mal hat das Bauerfeind Team – das natürlich im Falle eines Falles auch für die Mannschaft des Deutschen Hauses da war – geholfen. Hinzu kommen die physiotherapeutischen Behandlungen. Zum Vergleich: Vor vier Jahren in Athen waren es insgesamt über 80 Fälle. Am häufigsten benötigt wurden in Peking neben Sportbandagen für Training und Wettkampf vor allem orthopädische Einlagen, die gleich vor Ort gefertigt werden konnten. An das Geräusch der Schleifmaschine hatten sich die Nachbarn der Bauerfeind Station schnell gewöhnt. Wer eine Lymphdrainage, funktionelle Verbände oder eine Massage benötigte, war bei Heinz Marnette in besten Händen. Der Sportphysiotherapeut, der für den Deutschen Ringerbund arbeitet, verstärkte das Bauerfeind Team nach einer Woche. Außerdem kam die Nähmaschine zum Einsatz, sei es für spezielle Anfertigungen in der Sportlerversorgung oder um rasch ein Trikot zu reparieren oder eine Hose umzunähen. Diese Flexibilität und Hilfsbereitschaft wurde sowohl von den Athleten als auch den Mitarbeitern im Deutschen Haus geschätzt: Das Versorgungsteam konnte schließlich auch mit Wundreiniger, Blasenpflaster oder Heilsalbe dienen. Und die Olympioniken kamen gern auch einfach so bei Bauerfeind vorbei – sei es zum Tischtennis spielen, Fernsehen, einfach nur zum Plaudern oder um ihre Medaillen zu zeigen.
Eine Spezialanfertigung bekam Handballerin Nadine Härdter, die sich im ersten Gruppenspiel am Ellenbogen verletzt hatte. Benötigt wurde ein Produkt, das eine vollständige Streckung des Ellenbogens verhinderte, aber trotzdem einen Wurf ermöglichte und dabei nicht störte. Eine Orthese, also der Einsatz von Schienen und harten Materialien, war nicht möglich, denn diese sind im Wettkampfspiel nicht zugelassen. Joachim Böckelmann, Leiter Medical Technical Support bei Bauerfeind, und seine Kollegin Katja Speth kombinierten die Ellenbogenbandage EpiTrain® mit einem Gurtsystem als Streckhemmung. Die Gurte wurden direkt an die Bandage genäht. Ergebnis: Nadine Härdter konnte während der letzten Begegnungen wieder spielen.
Für das meiste Aufsehen sorgte die Versorgung von Waldemar Hartmann. Der ARD-Moderator, der in Peking „Waldi und Harry“ zusammen mit Harald Schmidt aufzeichnete, war mit dem linken Fuß umgeknickt und erhielt als Sofortmaßnahme eine AirLoc® von Bauerfeind.
Internationale Gäste empfing das Versorgungsteam beim Bauerfeind Ärzteabend. Neben Ärzten und Physiotherapeuten der deutschen Mannschaft folgten viele Mitglieder der medizinischen Kommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) der Einladung ins Deutsche Haus. Sie interessierte, wo und wie der orthopädietechnische Service funktionierte und welche Produkte und Messtechniken benötigt wurden. Klaus Eder, Leitender Physiotherapeut in der deutschen Mannschaft, dankte dem Versorgungsteam für die verlässliche Zusammenarbeit. Er erinnerte daran, dass sich das Sportengagement des Hilfsmittelherstellers nicht allein auf die Olympischen Spiele beschränke: Die deutschen Athleten werden von Bauerfeind auch zwischen den Spielen versorgt.
(Quelle: Bauerfeind, 25.08.2008)
Als 23. deutsches IOC-Mitglied überhaupt wird am Sonntag Claudia Bokel in das Internationale Olympische Komitee (IOC) aufgenommen. Die Fechterin belegte bei der Wahl in die Athletenkommission einen großartigen dritten Platz. 1836 Olympioniken stimmten für die Deutsche. Für Schwimmer Christian Kubusch ist das Ergebnis keine Überraschung: „Ich habe genau die drei erstplatzierten Sportler gewählt.“
Eigentlich wollte der 20-Jährige lediglich wissen, was er gegen gelegentliche Gelenkbeschwerden beim Training tun könne. Doch die Wahl von Claudia Bokel war natürlich auch in der Bauerfeind Service-Station ein Thema. „Sie ist sogar mit dem Degen durch das Olympische Dorf gezogen“, berichtet Christian Kubusch.
Wie Bokel stellten sich weitere 28 Sportlerinnen und Sportler zur Wahl in die IOC-Athletenkommission. Darunter auch so bekannte Größen wie die belgische Tennisspielerin Justine Henin, Chinas Hürdenheld Lin Xiang oder der dänische Hindernis-Läufer Wilson Kipketer. Vier Plätze in der Athletenkommission, der Frankie Fredericks (Namibia) vorsitzen wird, waren zu vergeben. Claudia Bokel führte also Wahlkampf. Sie stand seit der Eröffnung des Olympischen Dorfes regelmäßig vor den Türen der Mensa, verteilte ihre Wahlkampfzettel in fünf Sprachen und suchte das Gespräch mit den Olympioniken. Sie besuchte zwischendurch auch die Bauerfeind Service-Station, um genau zu erfahren, was der Hilfsmittelhersteller aus Thüringen, welcher neben Sportbandagen auch Schuheinlagen Kompressionsstrümpfe und Orthesen produziert, den deutschen Athleten bietet.
Von den 10.600 wahlberechtigten Olympioniken gaben im Verlauf der Spiele 7.830 ihre Stimme in der Mensa des Olympischen Dorfes ab. Auch Christian Kubusch. Der gebürtige Geraer musste nicht lange überlegen, wen er wählt: Den südkoreanischen Taekwondo-Olympiasieger Dae Sung Moon, weil er wirklich jeden Tag in seinem Kampfanzug vor der Mensa stand. Den russischen Schwimmstar Alexander Popov, weil er dieselbe Sportart betreibt und natürlich die Deutsche Claudia Bokel. Und genau das war am Ende auch das Wahlergebnis. Als Vierte schaffte es die kubanische Volleyballerin Yumilka Ruiz Luaces in die IOC-Kommission.
„Ich möchte den Sportlern eine Stimme geben im IOC“, sagte eine glückliche Claudia Bokel. Schwerpunkte ihrer Arbeit werden der Kampf gegen Doping und das Thema "Duale Karriere" – die Verbindung von Sport und Beruf/Ausbildung – sein. Die Chemikerin ist für acht Jahre gewählt und möchte noch in Peking mit der Arbeit loslegen: „Hier fängt mein Mandat an“, so die ehemalige Degenfechterin tatkräftig.
(Quelle: Bauerfeind, 22.08.2008)
Sabrina Mockenhaupt konnte nichts für den Medaillenspiegel tun. Die Kölnerin landete bei ihrem zweiten olympischen 10.000 Meter-Lauf auf Rang 13. Doch es war das stärkste Rennen ihrer Karriere und sie lief Bestzeit. „Das war super. Ich bin richtig glücklich“, sagt die Athletin. Ihrer Zimmerkollegin Antje Möldner erging es genauso.
Selbst einige Tage nach dem Rennen stecken Sabrina Mockenhaupt die 10.000 Meter noch in den Knochen. „Ich bin so was von kaputt und auch müde, weil es gestern später wurde“, gesteht die 1,56 Meter kleine Sportsoldatin in der Bauerfeind Service-Station. Der Bauerfeind Konzern ist ein renommierter Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln wie Orthesen, Sportbandagen, Kompressionsstrümpfen und orthopädischen Schuheinlagen. Zur Entspannung gibt es eine Runde Cappuccino. Dann beschreibt Sabrina Mockenhaupt noch einmal, wie sie ihre alte Bestzeit um fast sieben Sekunden auf 31:14 Minuten verbesserte. „Wir sind zu schnell losgelaufen“, erzählt die 27-Jährige. Die Spitzengruppe des 32 Frauen starken Feldes rannte die ersten Kilometer in jeweils rund drei Minuten. Mockenhaupt ließ sie ziehen und musste allein ihr eigenes Tempo laufen – weit und breit niemand zum „ranhängen“. Als vorn Läuferinnen ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollten, rollte „Mocki“ das Feld von hinten auf. Sie lieferte sich auch ein Duell mit einer Chinesin und das Stadion tobte.
„Ich hätte nie gedacht, bei der starken Konkurrenz 13. zu werden“, freut sich die gebürtige Siegenerin. Sie war erst vor wenigen Monaten zu ihrem ersten Trainer Heinz Weber zurückgekehrt. „Mir hat die Familie gefehlt, das Umfeld, die Freunde“, erklärt Sabrina Mockenhaupt ihren Wechsel. Sie erhöhte das Trainingspensum zuletzt auf rund 170 Kilometer in der Woche und kam so bestens vorbereitet und hoch motiviert nach Peking. Von ihren zweiten Olympischen Spielen bleiben nur gute Erinnerungen. „Das sind super Spiele, hilfsbereite Menschen und das Stadion war genial“, schwärmt sie in höchsten Tönen und fügt lächelnd hinzu. „Aber klar, man hat auch viel mehr Spaß, wenn man erfolgreich ist.“
Die Zeit von Sabrina Mockenhaupt reichte nicht für olympisches Edelmetall. Selbst mit neuem deutschen Rekord wäre sie nicht unter die besten zehn gekommen. „Ich weiß, in Deutschland zählen nur Medaillen. Aber wenn man Bestzeit läuft, hat man nichts falsch gemacht“, lässt sich die Leichtathletin ihre gute Laune nicht verderben. Das gilt im Übrigen auch für Antje Möldner, der Zimmerkollegin von Sabrina Mockenhaupt im Olympischen Dorf. Ihr neuer deutscher Rekord machte die 3.000 Meter Hindernis Läuferin überglücklich – obwohl sie damit als Vorlauf-Siebte den Einzug in den Endlauf verpasste.
(Quelle: Bauerfeind, 21.08.2008)
Für Ann Kathrin Linsenhoff sind diese Olympischen Spiele etwas ganz Besonderes: Sie ist nicht als Sportlerin, sondern zum ersten Mal als Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe bei Olympia unterwegs. „Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich“, erzählt die Dressur-Olympiasiegerin von 1988 beim Besuch in der Bauerfeind Service-Station.
Anstatt sich auf Wettkämpfe vorzubereiten, spricht die Sporthilfe-Chefin mit Olympiateilnehmern oder trifft Partner aus der Wirtschaft. „Ich führe viele Gespräche und pflege Kontakte“, beschreibt die 48-Jährige ihre Aufgaben in Hongkong und Peking. Immer wenn Zeit und Gelegenheit ist, zieht es die einstige Weltklasse-Dressurreiterin an die Wettkampfstätten und zu den Sportlerinnen und Sportlern.
Erst Anfang April 2007 hatte Ann Kathrin Linsenhoff aufgrund einer Borreliose-Erkrankung ihren Rücktritt vom aktiven Reitsport erklärt. Seit 1. Januar 2008 ist sie Vorsitzende der Deutschen Sporthilfe, die rund 4000 Athletinnen und Athleten in über 50 Sportarten ideell und finanziell fördert. Vor allem das Thema "Duale Karriere", also die Verbindung von Sport und Beruf bzw. Ausbildung, liegt der Mutter zweier Kinder am Herzen. „Sportler brauchen Sicherheit“, weiß die 48-Jährige. Über 90 Prozent der deutschen Olympioniken in Peking erhalten Unterstützung von der Deutschen Sporthilfe. Deren jährlicher Gesamtförderetat beträgt zehn bis zwölf Millionen Euro. Gefördert werden sowohl olympische als auch nichtolympische Sportarten – nach ihrer Perspektive und Leistung, ungeachtet ihrer Attraktivität für Sponsoren und Medien. Die einzelnen Fördermaßnahmen werden von einem unabhängigen, fachkundigen Gutachterausschuss beschlossen. „Viele Sportler bestätigen mir hier, wie wichtig die 100 oder 200 Euro monatliche Sporthilfe sind“, sagt Ann Kathrin Linsenhoff.
In der orthopädietechnischen Service-Station beobachtet die ehemalige Spitzensportlerin, wie Katja Speth und Joachim Böckelmann vom Medical Technical Support von Bauerfeind zwei Wasserspringerinnen mit Sportbandagen ausstatten und ihnen die Handhabung genau erklären. Gespannt verfolgt die approbierte Tierärztin die Analyse einer Fußdruckmessung. Dann geht Ann Kathrin Linsenhoff selbst mit Messsohlen in den Schuhen den Flur auf und ab und betrachtet schließlich das Ergebnis auf dem Bildschirm. Es wird mit dem Bauerfeind Versorgungsteam und dem Sport-Physiotherapeuten diskutiert – genau, wie das bei den Olympioniken geschieht. Plötzlich springt Ann Kathrin Linsenhoff auf. Sie muss los. Über eine Stunde ist wie im Fluge vergangen. „Ich komme in Ruhe wieder“, verspricht sie. Bis Sonntag ist das Bauerfeind Versorgungsteam ja noch vor Ort.
(Quelle: Bauerfeind, 20.08.2008)
In die orthopädietechnische Service-Station kommen nicht nur Athleten, die Sportbandagen benötigen oder zur Einlagenversorgung einen Termin haben. Auch Olympia-Touristen oder Personen, die beruflich gerade in Peking zu tun haben, schauen für ein kurzes „Hallo“ bei Bauerfeind im Deutschen Haus vorbei – darunter sind Ärzte, Funktionäre, Dozenten, Studenten und auch Musiker.
Michael Evers, Leiter des Olympiastützpunktes (OSP) Mecklenburg-Vorpommern, ist eine Woche in der chinesischen Hauptstadt. „Ich möchte meine Sportler bei den Wettkämpfen besuchen“, so der OSP-Leiter. Aus Mecklenburg sind 15 Athletinnen und Athleten am Start – unter anderem im Radsport, Rudern, Volleyball und Handball. Evers hat für seine Olympia-Reise eine Woche Urlaub genommen.
Ehrenamtlich ist auch Mark Henne in Peking. Er arbeitet als einziger deutscher Arzt in der internationalen Poliklinik im Olympischen Dorf. Aufgaben und Abläufe sind dem Orthopäden aus Fürstenfeldbruck bereits von Athen 2004 bekannt. „Ich betreue vor allem Athleten aus kleineren Nationen“, berichtet der 35-Jährige während eines Besuches im Deutschen Haus. Bei Bauerfeind informiert sich der Arzt, was der offizielle Ausstatter der deutschen Olympiamannschaften für die Athleten an Service bereit hält. Die hier im Verletzungsfall verwendeten Bauerfeind Produkte wie, Sportbandagen und Kompressionsstrümpfe, muss ihm niemand groß vorstellen. Mark Henne hat eine eigene Praxis und kennt Funktion und Wirkweise der Train® Aktivbandagen. So geht es auch den Berufskollegen Dr. Christian Kunz aus Teterow und Dr. Harald Riemer aus Warnemünde. Die beiden Orthopäden sind bekennende Olympia-Fans und nicht zum ersten Mal live bei Olympischen Spielen dabei. Sie versuchen als Sportenthusiasten natürlich, so viele Wettkämpfe wie möglich zu verfolgen. Den Besuch bei Bauerfeind haben sie genau zwischen zwei Termine gelegt.
Ganz spontan kommt dagegen Roland Rynkowski vorbei. „Ich wollte nur mal kurz hallo sagen. Schließlich sind wir auch Thüringer“, gesteht der Musiker. Mit seiner Gruppe „rest of the best“ wurde der Weimarer für verschiedene Auftritte in Peking gebucht – unter anderem für einen Empfang im Deutschen Haus.
(Quelle: Bauerfeind, 19.08.2008)