Sportbandagen

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30.08.09

Permalink 18:01:20, von redaktion E-Mail , 397 Wörter   German (DE) latin1
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Autogramm für die Silbermedaillen-Gewinnerin

Die eine fühlte sich mit der Silbermedaille wie eine Gewinnerin: Ruderin Christiane Huth verpasste bei ihrer zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen knapp Gold – mit Annekatrin Thiele erlebte sie im Doppelzweier ein Herzschlagfinale. Für die andere verlief Olympia erneut enttäuschend: Ringerin Anita Schätzle verletzte sich im Kampf – wie 2004. Beide trafen sich in der Bauerfeind Service-Station.

Nach Dopingkontrolle, Pressekonferenz und Interview bei Johannes B. Kerner kam Christiane Huth noch am Abend ihres Medaillengewinns ins Deutsche Haus. Die gebürtige Suhlerin besuchte hier auch das Bauerfeind Versorgungsteam, das ihr Fotofinish am Fernsehen verfolgt hatte. „Wir haben Silber gewonnen, nicht Gold verloren. Die Neuseeländerinnen hatten einfach die größere Endgeschwindigkeit“, erzählte die 27-Jährige, die seit 1994 in Potsdam lebt. Die Ruderin zeigte überglücklich ihre Medaille, berichtete von dem um eine Hundertstelsekunde verlorenen Rennen und vereinbarte für den nächsten Tag gleich einen Versorgungstermin. Christiane Huth nimmt den orthopädietechnischen Service von Bauerfeind, dem renommierten Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln wie Sportbandagen und Orthesen,  seit Athen 2004 in Anspruch, wo sie als Ersatzfahrerin ihre ersten Spiele erlebte. Sie absolviert jährlich etwa 5000 Trainingskilometer im Ruderboot, davon bis zu 4000 Kilometer allein. Seit April 2008 fährt sie mit Kollegin Annekatrin Thiele im Doppelzweier. Christiane Huth wurde in Peking für alle Mühen und Qualen der vergangenen vier Jahre mit Silber belohnt.

Als die Ruderin 24 Stunden später zur Fußdruckmessung in die Service-Station kam, traf sie eine gefasste Ringerin Anita Schätzle. Die 26-jährige Schwarzwälderin erhielt gerade ein wenig Zuspruch von Sport-Physiotherapeut Heinz Marnette. Anita Schätzle betreibt ihren Sport seit 18 Jahren, kämpft in der Weltspitze. Doch bei Olympischen Spielen klappt es einfach nicht für die Sportsoldatin. 2004 erlitt sie im ersten Kampf einen Kreuzbandriss. In Peking verletzte sie sich im zweiten Kampf an der Rippe: Anita Schätzle lag in Führung, als sie sich bei der ersten Aktion zu Beginn der 3. Runde einen schmerzhaften Knorpelabriss zuzog. Aus der Traum von olympischem Edelmetall – und kein schönes Ende einer langen und erfolgreichen internationalen Karriere. „Für mich stand schon vorher fest, dass ich nach Peking aufhöre“, sagte die Ringerin. Sie beginnt ab 1. September eine Ausbildung zur Sport- und Fitness-Kauffrau.

Die Ruderin und die Ringerin kannten sich bis Peking nicht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich ihre Wege noch einmal kreuzen, ist eher gering. Aber die Silbermedaillengewinnerin wird sich immer an die Ringerin erinnern, denn sie holte sich ein Autogramm: Anita Schätzle signierte Christiane Huths Broschüre, in der alle Mitglieder der deutschen Mannschaft mit Foto und Kurzvita aufgeführt sind.

(Quelle: Bauerfeind, 18.08.2008)

Schlagworte: bauerfeind, olympia

26.08.09

Permalink 16:56:47, von redaktion E-Mail , 270 Wörter   German (DE) latin1
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Premiere: Internationaler Bauerfeind Ärzteabend

Internationale Gäste empfing das Versorgungsteam beim Bauerfeind Ärzteabend. Neben Ärzten und Physiotherapeuten der deutschen Mannschaft folgten viele Mitglieder der medizinischen Kommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) der Einladung ins Deutsche Haus. Da sie interessierte, wo und wie der Bauerfeind Service funktioniert, verlagerte sich das Geschehen zeitweise in den ersten Stock.

Während die einen unten in gemütlicher Runde den Erfahrungsaustausch mit den Kollegen suchten, zog es andere nach oben in die orthopädietechnische Service-Station von Bauerfeind. Auch die Mitglieder der medizinischen Kommission im IOC, darunter drei Vorsitzende von Kontinentalvereinigungen der Sportmediziner, wollten mehr über Bauerfeind Produkte, zu denen Sportbandagen und Orthesen gehören, und die Messtechnik erfahren. Lars Birnbaum, Projektleiter Peking bei Bauerfeind, erläuterte den Gästen die seit 2001 bestehende Co Partnerschaft und das daraus resultierende System der Sportlerversorgung. Joachim Böckelmann, Leiter Medical Technical Support, und seine Kollegin Katja Speth präsentierten Produkte und Messtechnik. Im Mittelpunkt standen die Train® Aktivbandagen, die Versorgung mit orthopädischen Einlagen und das Fußdruckmesssystem MediLogic® sowie medizinische Kompressionsstrümpfe auf Reisen und im Sport.

Zuvor hatte Dr. Klaus Steinbach, das deutsche Mitglied in der medizinischen Kommission, den deutschen Ärzten und Physiotherapeuten sowie Bauerfeind gedankt. Erstmals waren die IOC-Kommissionsmitglieder zu Gast beim schon traditionellen Bauerfeind Ärzteabend im Deutschen Haus. Ken Fitch, stellvertretender Kommissionsvorsitzender, bezeichnete dies als eine wunderbare Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Lars Birnbaum überbrachte die Grüße des Vorstandes der Bauerfeind AG und stellte das Versorgungsteam vor. Diesem Team zollte Klaus Eder, Leitender Physiotherapeut in der deutschen Mannschaft, noch einmal Dank. Er erinnerte daran, dass sich das Bauerfeind Engagement nicht allein auf die Olympischen Spiele beschränke: Die deutschen Athleten werden von Bauerfeind auch zwischen den Spielen versorgt.

(Quelle: Bauerfeind, 18.08.2008)

Permalink 16:31:16, von redaktion E-Mail , 252 Wörter   German (DE) latin1
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Bauerfeind erweitert Service für deutsche Athleten

Halbzeit bei den Olympischen Spielen und Bauerfeind erweitert seinen Service für die deutschen Athleten: Mit Heinz Marnette verstärkt ein Sportphysiotherapeut das Team in der orthopädietechnischen Service-Station.

Der 46-Jährige war bereits in Athen für Bauerfeind tätig. Sein Angebot umfasst unter anderem Manuelle Therapie (Massage, Einrenken, Dehntechniken), Lymphdrainage und funktionelle Verbände. Außerdem hat er das Elektrogerät des Deutschen Ringerbundes (DRB) zur Schmerzreduktion dabei.
Heinz Marnette arbeitete acht Jahre am Olympiastützpunkt in München und betreute dort die Wintersportler. Seit 1995 hat der gebürtige Gladbecker die Lizenz als Sportphysiotherapeut (vom damaligen Deutschen Sportbund, DSB, heute DOSB). In seiner Praxis in Bad Reichenhall betreut der frühere Juniorenweltmeister im griechischen Stil die deutsche Ringernationalmannschaft und begleitet das Team auch bei Wettkämpfen. In der Service-Station von Bauerfeind erwartet Heinz Marnette Athletinnen und Athleten aller Sportarten zur Behandlung.
Zu den ersten Gästen gehörten heute Morgen der Präsident und der Generalsekretär des Deutschen Ringerbundes: Manfred Werner und Karl-Martin Dittmann schauten, wo ihr Sportphysiotherapeut bis zum Ende der Spiele tätig ist und informierten sich über das Bauerfeind Angebot in der Service-Station, zu dem auch Sportbandagen und andere medizinische Hilfsmittel zählen. Gemeinsam wurde natürlich über den Gewinn der Silbermedaille von Mirko Englich gesprochen und über die Chancen der Deutschen in den laufenden Wettbewerben gefachsimpelt.

Seit der Europameisterschaft im April 2007 ist Bauerfeind offizieller Partner des DRB. Beim Ringen sind vor allem Kniebandagen gefragt – etwa ein Drittel aller Sportverletzungen im Ringen betreffen das Kniegelenk. Und natürlich ist der A- und B-Kader der Ringer komplett mit medizinischen Kompressionsstrümpfen für lange Reisen zum Wettkampfort ausgestattet.

(Quelle: Bauerfeind, 15.08.2008)

Permalink 16:17:07, von redaktion E-Mail , 483 Wörter   German (DE) latin1
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Medizinische Zentrale hält engen Kontakt zur Service-Station

Prof. Dr. Wilfried Kindermann ist ein gefragter Mann. Lange nach der DOSB-Pressekonferenz belagern ihn Journalisten. Der Leitende Mannschaftsarzt beantwortet geduldig Fragen nach dem Gesundheitszustand einzelner Athleten, spricht über Doping oder den Einfluss der feuchten Wärme auf die Leistungsfähigkeit. Ehe er das Deutsche Haus verlässt, besucht der 67-Jährige die Bauerfeind Service-Station.

Seit München 1972 ist Kindermann als Arzt bei Olympischen Spielen für die deutschen Teilnehmer im Einsatz – in Peking hat er zum dritten Mal das Amt als Leitender Mannschaftsarzt inne. Prof. Kindermann und sein Team betreuen die komplette deutsche Mannschaft, das heißt konkret 436 Athleten und ca. 300 Trainer, Betreuer und Funktionäre.

Herr Professor Kindermann, mit wie vielen Ärzten und Physiotherapeuten sind Sie in Peking vor Ort und wie viele waren es bei Ihren ersten Spielen 1972?
Das ist natürlich nicht zu vergleichen. In München waren wir eine handvoll Ärzte. Hier in China sind wir während der Spiele insgesamt mit 29 Ärzten und 40 Physiotherapeuten vertreten. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass einige auf Wechselakkreditierungen hier sind, also Person A ist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt da, fährt zurück und die Akkreditierung wird von Person B übernommen. Das heißt, die Zahl der permanent anwesenden Ärzte und Physiotherapeuten ist weniger als 69.

Ist die Relation zu den Athleten bei den Deutschen besonders hoch?
Damit sind wir keine Ausnahme. Das ist bei anderen Mannschaften ähnlich – beziehungsweise die Anzahl der Ärzte ist in Relation zur Anzahl der Mannschaftsmitglieder sogar größer.

Wie ist die Versorgung organisiert?
Es gibt im Olympischen Dorf zum einen die medizinische Zentrale der deutschen Mannschaft. Da haben wir unsere Räume, die wie eine allgemeinmedizinische Praxis eingerichtet sind. Zum anderen sitzen in den Quartieren der einzelnen Teil-Mannschaften wiederum die Verbandsärzte und ein oder zwei Physiotherapeuten, die dann nur die Athleten ihrer Sportart zu betreuen haben. Wenn sie bestimmte diagnostische Dinge dann nicht machen können, kommen sie in die Zentrale. Die fünf, sechs Sportarten ohne eigenen Verbandsarzt, wie zum Beispiel die Fechter, versorgt ebenfalls die Zentrale und betreut sie auch an den Trainings- und Wettkampfstätten. Außerdem kümmern wir uns auch um die rund 300 Offiziellen, Trainer und Betreuer der deutschen Mannschaft.

Wie ist diese Zentrale eingerichtet?
Sie müssen sich das vorstellen wie eine allgemeinmedizinische Praxis, in der man neben der Untersuchung des Patienten auch wichtige apparative Untersuchungen machen kann wie EKG, Lungenfunktionsprüfung, Ultraschall Herz und Bauch sowie orthopädischen Ultraschall. Und in die medizinische Abteilung integriert ist die gesamte Physiotherapie.

Welche Rolle spielt in diesem System Bauerfeind mit der Service-Station im Deutschen Haus?
Wenn es um orthopädietechnische Fragen geht, besteht ein enger Kontakt zu Bauerfeind. Das betrifft vor allem die Physiotherapeuten und die orthopädisch tätigen Ärzte, weil da natürlich die Produkte von Bauerfeind, zu denen Sportbandagen, Orthesen, orthopädische Schuheinlagen und Kompressionsstrümpfe zählen, am ehesten gebraucht werden. In Athen 2004 war die Zusammenarbeit schon hervorragend. Für Peking hat Bauerfeind seinen Service sogar ausgeweitet. Ich habe gemerkt: Die medizinischen Kompressionsstrümpfe werden sehr stark in Anspruch genommen und von den Athleten für die Flugreisen genutzt.

(Quelle: Bauerfeind, 13.08.2008)

Schlagworte: bauerfeind, olympia, peking
Permalink 16:06:21, von redaktion E-Mail , 236 Wörter   German (DE) latin1
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Umgeknickt: Olympischer Service auch für Waldemar Hartmann

Dienstag früh um 0:45 Uhr wurde im Garten des Deutschen Hauses laut nach Bauerfeind gerufen. Der Mannschaftsarzt der Handballerinnen kam in die orthopädietechnische Service-Station gelaufen, um das dort noch arbeitende Versorgungsteam zu holen. „Wir brauchen schnell eine stabilisierende Schiene von euch.“ Auf die Frage, wie denn der Sportler heißt, lautete die Antwort: Waldemar Hartmann.

Der ARD-Moderator, der in Peking „Waldi und Harry“ zusammen mit Harald Schmidt macht, war mit dem linken Fuß umgeknickt, die Schwellung deutlich erkennbar. Diagnose: Kapselbandverletzung des oberen Sprunggelenkes.
Dr. Marcus Laufenberg, Mannschaftsarzt der Handballerinnen beschloss, als Sofortmaßnahme eine AirLoc® von Bauerfeind zu verwenden. Routiniert legten Bauerfeind-Mitarbeiter Joachim Böckelmann und Katja Speth, die ansonsten die deutschen Olympioniken mit Sportbandagen und Orthesen des thüringischen Hilfsmittelherstellers versorgen, die U-förmige Schiene an. „Die AirLoc stabilisiert das obere Sprunggelenk und verhindert das erneute Umknicken. Über die Luftkammern wird ein Wechseldruck aufgebaut und die Schwellung reduziert“, erklärte der Mannschaftsarzt Waldemar Hartmann. Der Moderator ließ sich vom Bauerfeind Team versorgen und nahm die Kommentare der umstehenden Leute – allen voran Harald Schmidt und das ARD-Drehteam – mit Humor: „Ich glaube ja, Harald hat mir ein Bein gestellt, damit er am Mittwoch die Sendung allein moderieren kann“, vermutete „Waldi“. Und „Harry“ erwiderte gewohnt trocken: „Das mach´ ich doch jetzt schon.“ Wie er das „Unglück“ von Waldemar Hartmann in der nächsten Sendung kommentieren wird, steht noch nicht genau fest. Sicher ist aber aus orthopädietechnischer Sicht, dass Waldemar Hartmann moderieren kann.

(Quelle: Bauerfeind, 12.08.2008)

Permalink 15:54:15, von redaktion E-Mail , 337 Wörter   German (DE) latin1
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Erfolgsrezept Dauerlächeln

Gute Stimmung in der deutschen Mannschaft: Sascha Klein und Patrick Hausding holten am Montag Silber im Synchronspringen vom 10-Meter-Turm. Ihre Kolleginnen Ditte Kotzian und Heike Fischer verrieten in der Pressekonferenz, wie sie am Vortag das erste Edelmetall für Deutschland erkämpften. Und Degenfechterin Imke Duplitzer schaute vor ihrem Wettkampf noch einmal in der Service-Station vorbei.

Ditte Kotzian und Heike Fischer lächelten und lächelten. Ihr sympathisches Dauergrinsen war dann auch prompt Thema für die Journalisten. „Ja, das war schon ein Mittel zum Erfolg“, verriet Heike Fischer. „Das Lächeln von Ditte ist auf mich übergesprungen. Ich war am Anfang doch ziemlich nervös.“ Ditte Kotzian hatte bei ihren dritten Olympischen Spielen von Anfang an auf Lockerheit gesetzt. Die 29-Jährige, die sportlich eigentlich nur bis zum Ende der Spiele geplant hat, fühlt sich derzeit so wohl, dass wieder alles offen ist. „Ich springe besser als die Jahre zuvor“, sagte die Berlinerin, die noch im Einzelwettbewerb antritt.

Dagegen weiß Degenfechterin Imke Duplitzer genau, was sie nach ihren vierten Olympischen Spielen macht. Die gebürtige Karlsruherin – bekannt für ihre Lockerheit und ihre direkte Art – liebäugelt in Peking mit einer Medaille. „Danach werde ich wohl in Altersteilzeit gehen“, erzählte die 33-Jährige lächelnd bei einem Besuch in der orthopädietechnischen Service-Station von Bauerfeind, dem Hersteller von u.a. orthopädischen Schuheinlagen, Sportbandagen und Kompressionsstrümpfen. Das bedeutet: Ganz aufhören wird sie nicht und der Mannschaft noch zur Verfügung stehen. Neue Aufgaben warten aber schon.

Imke Duplitzer kam jedoch nicht ohne Grund in das Deutsche Haus. Für ihre wohl letzten olympischen Gefechte benötigte sie noch neue Einlagen für die Wettkampfschuhe. Joachim Böckelmann und Katja Speth vom Bauerfeind Versorgungsteam setzten das Fußdruckmesssystem MediLogic® ein, nahmen Maß, analysierten den Fußabdruck der Sportlerin und legten dann die Struktur der Einlage mit den korrigierenden Elementen fest. Anschließend verschwand Joachim Böckelmann im Bad – um die hier installierte Schleifmaschine zu betätigen und die Einlagenrohlinge so lange zu bearbeiten, bis sie perfekt passten. „Nicht schlecht“, staunte Imke Duplitzer einen Moment sprachlos und taufte Joachim Böckelmann dann gewohnt keck kurzerhand „Leonardo da Vinci der Schleifmaschine“.

(Quelle: Bauerfeind, 11.08.2008)

Permalink 15:42:53, von redaktion E-Mail , 411 Wörter   German (DE) latin1
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Nähmaschine im Peking-Einsatz

Ungewöhnliche Geräusche aus der orthopädietechnischen Service-Station von Bauerfeind: Aus Zimmer 307 dringt das Rattern einer Nähmaschine. Nicht einmal zwei Stunden braucht das Versorgungsteam, dann ist für den lädierten Ellenbogen von Handball-Nationalspielerin Nadine Härdter die Spezialanfertigung hergestellt.

Das gewonnene Auftaktspiel gegen die Brasilianerinnen war hart und hatte bei den deutschen Damen sichtbare Spuren hinterlassen. „Wir haben noch eine Kreisläuferin mit blauem Auge und mehrere kleinere Verletzungen“, berichtet Mannschaftsarzt Dr. Marcus Laufenberg in der Bauerfeind Service-Station im Deutschen Haus. Er ist immer noch empört über das phasenweise unsportliche Spiel der Gegnerinnen. Neben dem Arzt steht Nadine Härdter. Die Linksaußen hatte sich bei einer Abwehraktion den rechten Ellenbogen verletzt. Die Diagnose in der Poliklinik des Olympischen Dorfes ergab, dass zwar weder Knochen noch Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden. Allerdings war Flüssigkeit ins Gelenk eingedrungen. „Geht schon“, antwortet Nadine Härdter tapfer auf die Frage nach Schmerzen. Sie spielt seit 21 Jahren Handball und ist alles andere als zimperlich. Aber anständig werfen kann sie so erst einmal nicht.

Inzwischen überlegen Joachim Böckelmann und Katja Speth vom Bauerfeind Versorgungsteam laut, wie sie die Wünsche von Dr. Laufenberg und seinem Schützling umsetzen können. Benötigt wird ein Produkt, das eine vollständige Streckung des Ellenbogens in der jetzigen Phase des Heilungsprozesses verhindert, aber trotzdem einen Wurf ermöglicht und dabei nicht stört. Eine Orthese, also den Einsatz von Schienen und harten Materialien, schließen die drei Fachleute aus, denn die sind im Wettkampfspiel nicht zugelassen. „Ich hab’ die Nähmaschine hier“, sagt Katja Speth nach kurzem Überlegen und Joachim Böckelmann weiß, worauf seine Kollegin hinaus will. „Wir nehmen eine Ellenbogenbandage und entwickeln dazu ein Gurtsystem als Streckhemmung. Die Gurte nähen wir direkt an die Sportbandage.“ Als Nadine Härdter ungläubig guckt, kann Katja Speth sie beschwichtigen: „Wir haben das schon einmal gemacht. Es gibt eine Leidensgenossin.“

Gesagt, getan: Es wird anprobiert und zugeschnitten. Die Nähmaschine rattert zum ersten Mal in Peking. Dann wird wieder an- und ausprobiert. Alle wollen die im wahrsten Sinne des Wortes passende Lösung.

„Das ist Gold wert, was ihr hier macht“, findet Tim Oliver Kalle, Mannschaftsbetreuer der Handballer. Er beobachtet das Geschehen und nutzt gleichzeitig Rechner und Internetzugang in der Service-Station, um schnell noch seine neuen E-Mails zu beantworten. Zeit ist wirklich Mangelware bei Olympischen Spielen.

Nach nicht einmal zwei Stunden Aufenthalt beim Bauerfeind Team stellt Sitz, Funktionalität und Handhabung der Sportbandage mit dem Gurtsystem alle zufrieden. „Super, das probiere ich gleich aus“, freut sich Nadine Härdter und ein kleines zuversichtliches Lächeln macht sich auf dem Gesicht der Sportlerin breit.

(Quelle: Bauerfeind, 11.08.2008)

Permalink 15:31:22, von redaktion E-Mail , 350 Wörter   German (DE) latin1
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Das „Wohnzimmer“ der deutschen Mannschaft ist eröffnet

Das Deutsche Haus in Peking, das sein Quartier im Kempinski Hotel hat, ist offiziell eröffnet. Die zentrale Anlaufstelle für Athleten, Journalisten, Sponsoren und Politiker erstreckt sich über zwei Stockwerke und umfasst rund 2.000 Quadratmeter. Das Haus, in dem auch die Bauerfeind AG, der renommierte Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln wie Sportbandagen und Orthesen,  ihre orthopädietechnische Service-Station hat, soll das „Wohnzimmer“ der deutschen Mannschaft werden.

Zufrieden streckt Dr. Michael Vesper, der als „Chef de Mission“ das deutsche Olympia-Team in Peking anführt, den symbolischen Schlüssel in die Höhe. Er hat den Begriff vom „Wohnzimmer“ für die Athleten geprägt und was er in Peking sieht, scheint ihm und den ersten Gästen zu gefallen: Im Erdgeschoss des Deutschen Hauses wird den Besuchern Service und Unterhaltung geboten. Dertour und Lufthansa sind zum Beispiel präsent und unterstützen beim Planen und Buchen von Reisen. Payback fordert zum Pingpong für einen guten Zweck. An Internet-Terminals kann gesurft werden und am Geldautomat der Sparkasse problemlos auch mit EC-Karte chinesisches Geld abgehoben werden. Eine Athletenlounge ist ausschließlich den Sportlerinnen und Sportlern vorbehalten. Für die Journalisten hat die Telekom im ersten Stock eine Medienlounge eingerichtet. Das ARD-Studio befindet sich in der Nähe und das ZDF sendet aus seinem Freilichtstudio, das unmittelbar an den neu gestalteten Garten des Deutschen Hauses grenzt. Hier führt Moderator Frank Buschmann allabendlich durch das Programm und interviewt Sportler und Gäste.

Die orthopädietechnische Station von Bauerfeind befindet sich im ersten Stock. Nach Salt Lake City, Athen und Turin ist der Hilfsmittelhersteller aus Zeulenroda zum vierten Mal auch während der Spiele vor Ort für die Athleten da.
Ein Deutsches Haus als zentralen Treffpunkt der Olympia-Familie gibt es seit den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als Gastgeber nutzt diese Einrichtung für alle wichtigen Veranstaltungen – etwa die tägliche Pressekonferenz. Die Deutsche Sport-Marketing GmbH (offizielle Vermarktungsagentur des DOSB und der Deutschen Sporthilfe) plant und organisiert das Haus. Rund 200 Personen waren in den vergangenen Wochen mit Auf- und Umbau beschäftigt, etwa 60 Wirtschaftspartner mittel- und unmittelbar in Planung, Umsetzung und Finanzierung des Deutschen Hauses eingebunden, das noch am Eröffnungsabend unter anderen von den deutschen Basketballern in Beschlag genommen wurde.

(Quelle: Bauerfeind, 08.08.2008)

Schlagworte: bauerfeind, olympia, peking
Permalink 15:16:42, von redaktion E-Mail , 279 Wörter   German (DE) latin1
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Olympische Sommerspiele 2008: Orthopädietechnischer Service startklar

Das Bauerfeind Versorgungsteam bei den Olympischen Spielen in Peking ist einsatzbereit und hat dies bereits unter Beweis gestellt. Noch ehe die orthopädietechnische Service-Station im Deutschen Haus komplett eingerichtet war, wurde das Team zu einem ersten kleinen Einsatz gerufen.

Genau 193 Frauen und 245 Männer gehören zur deutschen Mannschaft in Peking. Für sie bietet die Bauerfeind AG im Deutschen Haus – dem zentralen Treffpunkt für Athleten, Funktionäre, Wirtschaftspartner, Journalisten und Politiker – einen orthopädietechnischen Service. Im Verletzungsfall und prophylaktisch können die Athleten mit Sportbandagen und Orthesen, orthopädischen Einlagen und Kompressionsstrümpfen versorgt werden. Außerdem ist die Service-Station mit moderner Messtechnik sowie Maschinen und Werkzeug zum individuellen Anpassen der Produkte ausgestattet.

Offiziell in Betrieb geht die Bauerfeind Station mit der Eröffnung des Deutschen Hauses. Doch der orthopädietechnische Service war schon viel eher gefragt, wenn auch nicht in sportlicher Mission: Die Leiterin der Aufbauten im Innen- und Außenbereich des Deutschen Hauses hatte schon auf das Bauerfeind Team gewartet. „Beim Verlegen des Bodens hier im Garten bin ich bereits vor zehn Tagen umgeknickt“, erzählt Andrea Heinrich. Da sie die Bauerfeind Logos an der orthopädietechnischen Service-Station angebracht habe, „wusste ich ja, dass ihr kommt“. Eine MalleoTrain® Fußgelenkbandage und Lymphdrainagen lindern nun die durch den Bänderriss hervorgerufenen Schmerzen. Eine kleine Auszeit kam für die Aufbau-Chefin, die mit ihrer Mannschaft rund um die Uhr wirbelt, nicht infrage. Schließlich soll bis zur Eröffnung alles tiptop aussehen.

Rund 600 bis 700 Besucher werden täglich im Deutschen Haus erwartet. Als erster Sportler betrat Dirk Nowitzki die offizielle Vertretung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB): Der 30-jährige Basketball-Star wurde den rund 100 Journalisten während der ersten DOSB-Pressekonferenz als „Überraschungsgast“ präsentiert. Nowitzki führt am Freitag als Fahnenträger die deutsche Mannschaft bei der Eröffnung der Sommerspiele an.

(Quelle: Bauerfeind, 06.08.2008)

Schlagworte: bauerfeind, olympia, peking
Permalink 15:10:15, von redaktion E-Mail , 333 Wörter   German (DE) latin1
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Olympische Sommerspiele 2008: Der Weg nach Peking führte über Mainz

Bevor für die deutsche Olympiamannschaft die Reise nach China begann, kamen im Juli die rund 750 Athleten, Trainer, Ärzte und Funktionäre nach Mainz. In der Kurmainzkaserne machten sie sich chic für das größte Sportereignis der Welt. Jeder, der zur deutschen Mannschaft gehörte, erhielt hier die offizielle Olympiabekleidung. Die aus knapp 70 Teilen bestehende Kollektion umfasste Bekleidung für feierliche Anlässe, Wettkampf, Freizeit und Reise sowie zahlreiche Accessoires wie Gürtel oder Schuhe. Von Bauerfeind gab es Kompressionsstrümpfe für den langen Flug.

Etwa zwei Stunden dauerte eine Einkleidung. Mindestens. Die Olympioniken probierten an verschiedenen Ausgabestationen Schuhe, Hosen, Jacken und Shirts, Trainingsanzüge und Wettkampfbekleidung. Was nicht passte, änderten Schneiderinnen. Bei der Zusammenstellung der Reiseutensilien war an alles gedacht worden. Selbst Sonnenbrille, Gürteltasche, Geldbörsen für die Herren und Schminketuis für die Damen gaben die 40 Bundeswehrsoldaten an die Peking-Reisenden aus.

An der Station von Bauerfeind erhielten die Olympioniken Kompressionsstrümpfe. Vier Bauerfeind Mitarbeiter kümmerten sich hier um einen reibungslosen Ablauf, notierten Namen und Maße, gaben die Produkte gleich aus oder Bestellungen nach Zeulenroda, dem Hauptstandort des Unternehmens, auf. Ein Großteil der Kompressionsstrümpfe wurde extra maßgefertigt und per Post an die Sportler gesendet. Die Olympiateilnehmer lernten am Bauerfeind Stand gleich das Team kennen, das jetzt in Peking vor Ort einen orthopädietechnischen Service anbietet, um die deutschen Olympioniken im Verletzungsfall schnell zu versorgen oder vorbeugend mit medizinischen Hilfsmitteln auszustatten.

Versorgungsservice nicht nur in Peking
Die Bauerfeind AG ist seit 2001 offizieller Ausstatter der deutschen Olympiamannschaften und bringt für Peking bereits Erfahrungen von den Olympia-Einsätzen in Salt Lake City, Athen und Turin mit.
Die Zusammenarbeit mit den deutschen Athleten und deren Vereins- und Mannschaftsärzten beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Olympischen Spiele. „Wir bieten auch zwischen den Spielen allen 3800 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten unseren Versorgungsservice an. Die Sportler nehmen das gern an, vertrauen auf unsere Produkte“, betont Lars Birnbaum, Projektleiter Peking 2008 bei Bauerfeind. Die Erkenntnisse aus der Sportlerversorgung fließen permanent in die Entwicklung und Optimierung der Produkte ein. Und das wiederum kommt allen zugute, die Bauerfeind Produkte, wie beispielsweise Sportbandagen, tragen.

(Quelle: Bauerfeind, 31.07.2008)

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